RACOON – das Radiology Research Network – verbindet alle 39 deutschen Universitätskliniken über eine föderierte Infrastruktur. Radiologische Bilddaten werden mit klinischen Daten zusammengeführt – für multizentrische Studien, föderierte KI-Entwicklung und einen gemeinsamen FHIR-basierten Datenraum.
RACOON entstand aus einem praktischen Problem: Bilddaten gab es überall – aber die Forschungsworkflows waren nicht ausreichend vernetzt. Die Pandemie machte diese Lücke sichtbar.
Wichtige Bilddaten lagen über Standorte, Systeme und Regelwerke verstreut. Monozentrische Forschung konnte Fragen von nationaler Tragweite nicht schnell genug beantworten.
Deutschland brauchte einen datenschutzkonformen Weg von lokalen Bildern zu gemeinsamer Evidenz – föderiert, standardisiert und regulatorisch abgesichert.
Bildbasierte Studien institutionsübergreifend schneller planen, durchführen und auswerten – multizentrische Forschung mit dem Aufwand eines monozentrischen Workflows.
RACOON ist eine skalierbare, multizentrische Forschungsplattform. Sie verkürzt den Weg von lokalen Bildsammlungen zur standortübergreifenden Evidenzgenerierung – in vier Schritten.
Lokale Bilddaten, Annotationen und Befunde werden forschungsbereit aufbereitet.
Standards, SOPs, Informationsmodelle und regulatorische Vorgaben richten den Workflow aus.
Sichere Infrastruktur für KI-Entwicklung, Monitoring und multizentrische Studien.
Ergebnisse und Datensätze beantworten die ursprüngliche Frage – und tragen spätere Use-Cases.
RACOON CENTRAL ermöglicht die standardisierte, sichere und standortübergreifende Analyse radiologischer Bilddaten und unterstützt eine effiziente multizentrische Forschung.
RACOON – Vernetzte Bildgebung für die Medizin von morgen.
RACOON unterstützt eine große Bandbreite an Themen rund um bildgebende Biomarker – eine Auswahl der netzwerkweiten Projekte:
Multizentrische, KI-gestützte Detektion und Charakterisierung des Prostatakarzinoms in der MRT.
Aufbau eines bundesweiten Thorax-Bilddatenatlas und kombinierte Auswertung thorakaler Bildgebung im Netzwerk.
Netzwerkweite Auswertung neuroradiologischer Bildgebung für die Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von Erkrankungen des Gehirns.
Früherkennung der Adenomyose mittels MRT-Bildgebung im multizentrischen Netzwerk.
Multizentrische Forschung zur Diagnostik und Risikostratifizierung der Lungenembolie.
Verbesserte radiologische Stadieneinteilung kindlicher Non-Hodgkin-Lymphome und Entwicklung bildbasierter Biomarker.
RACOON macht verteilte Bilddaten zu einer gemeinsamen nationalen Forschungsressource – weit über die Pandemie hinaus.
Ausweitung über pandemiebezogene Fragestellungen hinaus – in Onkologie, Seltene Erkrankungen und klinische Routine.
Verknüpfung der Bildgebung mit Studien und Datenräumen des NUM – für projektübergreifende Nachnutzung.
Nutzerfreundlichkeit, Interoperabilität, Vertrauen und Datenschutz bleiben der Kern des Netzwerks.
Sämtliche 39 deutschen Universitätsklinika sind über RACOON-Nodes verbunden – von Kiel bis München, von Aachen bis Greifswald.
Über 500 Kooperationspartner aus Forschung, Medizintechnik und Informatik unterstützen das Netzwerk.
Gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM).
Förderung & Koordination
Forschungs- & Industriepartner

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